Über mich
Schlafberatung, Beikost & Picky Eater aus eigener Erfahrung
Ich bin Sarah Feldmann, Mama von zwei wundervollen Kindern. Und ich bin vor allem eine Mama, die selbst viele Nächte wach lag, gezweifelt, gegoogelt und verglichen hat und sich immer wieder gefragt hat: Mache ich das hier eigentlich richtig?
Die ersten Jahre mit Baby und Kleinkind sind wunderschön und gleichzeitig unglaublich herausfordernd. Schlaflose Nächte, frühes Aufwachen, der Beikoststart und später die Frage: Isst mein Kind genug? Zu einseitig? Zu wenig?
All das kann müde machen – nicht nur körperlich, sondern auch im Kopf. Und manchmal fühlt es sich an, als wäre man mit diesen Gedanken ganz allein. Genau deshalb tue ich heute das, was ich tue.


Schlaf – mein persönlicher Wendepunkt
Schlaf war bei uns von Anfang an ein großes Thema. Ich habe ein Kind, das sehr wenig Schlaf braucht. Damals wusste ich nicht einmal, dass es dafür überhaupt einen Begriff gibt. Ich habe mich an Tabellen orientiert, mich an Richtwerten festgehalten und immer wieder gedacht: Das müsste doch eigentlich anders laufen. Tat es aber nicht.
Mein Kind war früh wach. Sehr früh. Es brauchte längere Wachphasen und deutlich weniger Schlaf als „vorgesehen“. Und das hat mich verunsichert. Ich war müde – körperlich und emotional. Ich habe mich gefragt, ob ich etwas falsch mache.
Erst als ich begonnen habe, Schlaf wirklich zu verstehen, wurde mir klar: Nicht jedes Kind passt in Tabellen. Und mein Kind war nicht schwierig.
Es war einfach genau richtig, so wie es ist.
Als mein zweites Kind kam und ein ganz ähnliches Schlafverhalten zeigte, wusste ich: Das ist kein Zufall. Kinder sind unterschiedlich. Und Familien brauchen keine starren Pläne. Sie brauchen Verständnis, Wissen und Begleitung ohne Druck.
Aus genau diesem Wunsch heraus habe ich fundierte Ausbildungen absolviert – unter anderem zur Schlafberaterin für Babys und Kleinkinder. In diesen Ausbildungen ging es um kindliche Schlafentwicklung, Regulationsfähigkeit, bindungsorientierte Begleitung und alltagstaugliche Lösungen.
Heute begleite ich Eltern, Papas, Mamas und alle Erziehungsberechtigten dabei, ihren eigenen Weg zu finden – ohne Schlaftraining, ohne Weinenlassen und ohne das Gefühl, zu versagen.
Aus unserem Familienalltag
Essen – so wie es bei uns wirklich war
Essen war bei uns nie das riesige Drama. Aber es war trotzdem immer wieder in meinem Kopf. Ich wollte einfach, dass meine Kinder gut versorgt sind, dass sie alles bekommen, was sie brauchen. Und ganz ehrlich: Ich wollte es einfach richtig machen.
Mein großes Kind liebt Obst und Gemüse. Wirklich. Da denke ich manchmal: Jackpot. Brokkoli? Kein Problem. Paprika? Gerne. Obst sowieso. Und mein kleines Kind? Ganz anderes Team. Eher Team Fleisch. Gemüse wird skeptisch angeschaut, neues Essen erst mal geprüft. Und da merkt man plötzlich: Ah okay … so läuft das hier also.
Genau da habe ich verstanden, wie unterschiedlich Kinder essen – selbst innerhalb einer Familie. Nach außen betrachtet lief bei uns alles „gut“. Keine großen Machtkämpfe, kein Drama.
Aber erst durch meine Ausbildung zur Beikostberaterin habe ich wirklich verstanden, wie Essentwicklung funktioniert – von physiologischen Grundlagen bis hin zur Nahrungsakzeptanz und verschiedenen Entwicklungsphasen. Rückblickend sehe ich heute: Mein großes Kind hat zwar gesund gegessen, aber nicht so ausgewogen, wie ich es damals dachte.
Dieses Bewusstsein kam erst mit dem Wissen. Und dieses Wissen hat bei mir etwas ganz Entscheidendes verändert: Es hat Druck rausgenommen. Nicht jedes Kind isst gleich. Nicht jedes Kind isst ausgewogen. Nicht jedes Kind probiert alles. Und das bedeutet nicht, dass wir etwas falsch machen.
Genau deshalb ist mir dieses Thema heute so wichtig. Nicht, weil ich alles besser weiß, sondern weil ich weiß, wie es sich anfühlt, ständig zu überlegen: Reicht das? Mache ich das richtig?
Und ich wünsche mir, dass Eltern und alle Menschen, die Kinder begleiten und Verantwortung tragen, schneller an den Punkt kommen, an dem sie sagen können: Mein Kind ist okay. Und ich auch.
Beratung bei Picky Eating mit Luna Dreams
Mit der Zeit habe ich gemerkt, wie viel Druck rund ums Essen entstanden ist – durch das riesige Angebot, durch Vergleiche und durch Erwartungen. Immer häufiger erlebe ich Familien, in denen Mahlzeiten zur Belastung werden. Ich wollte verstehen, was dahintersteckt: Warum Kinder Essen ablehnen, warum Mahlzeiten zu Machtkämpfen werden und wie man wieder Ruhe an den Familientisch bringen kann – ohne Druck. Deshalb habe ich mich auch im Bereich Picky Eater weitergebildet, um Essverhalten differenziert einzuordnen und fachlich fundiert begleiten zu können.

Was bindungs- und bedürfnisorientiert für mich bedeutet
Bindungs- und bedürfnisorientiert zu arbeiten bedeutet für mich nicht, dass Kinder alles dürfen. Es bedeutet, hinzuschauen und zu verstehen, was hinter einem Verhalten steckt. Wenn ein Kind nachts häufig aufwacht, steckt dahinter ein Bedürfnis. Wenn ein Kind Essen verweigert, steckt dahinter Entwicklung. Für mich heißt das: Ich suche nicht nach schnellen Lösungen, sondern nach dem Warum. Ich schaue auf das Kind – und genauso auf die Familie. Denn auch Eltern, Papas, Mamas und andere Erziehungsberechtigte haben Bedürfnisse. Auch sie dürfen müde, unsicher oder überfordert sein. Bindungsorientiert heißt für mich: Verbindung vor Perfektion.
Was mir in meiner Arbeit
wichtig ist
Ihr müsst nichts durchziehen, nichts erzwingen und niemandem etwas beweisen. Ich verbinde fundiertes Fachwissen mit echter Alltagserfahrung. Ich sehe jedes Kind als Individuum – und jede Familie auch.
Mein Wunsch ist es, euch Sicherheit zu geben und euch zu zeigen, dass ihr eurem Kind vertrauen dürft – und euch selbst auch. Wenn ihr euch eine ehrliche, einfühlsame und fachlich fundierte Begleitung rund um Schlaf, Beikost oder wählerisches Essverhalten wünscht, begleite ich euch sehr gerne. Von Familie zu Familie
Herzlich,
Sarah Feldmann.

